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Bosch Connected Devices and Solutions
Einblicke in die Logistik

Verkürzte Lieferzeiten durch vernetzte Lösungen

Interview mit Niels Wildner von TCI

In der Logistik muss es schnell gehen. Digitalisierung findet dabei am Rande statt und bahnt sich so langsam ihren Weg in die Logistik. Doch wie verändert sich die Logistik und wie wird das Internet der Dinge (IoT) dieses Arbeitsfeld beeinflussen? Wir sprachen mit Niels Wilder über die aktuelle und zukünftige Logistik. Als Vertriebsleiter bei Transport Control International (TCI) ist er Experte für Logistik und die Vermeidung von Transportschäden.

Luftaufnahme von Transportcontainern

Niels Wildner beschreibt sich selbst als "kreativen Problemlöser". Er arbeitet als Vertriebsleiter bei Transport Control International (TCI) und ist Experte für Logistik und Schadensvermeidung beim Transport. Seine Mission: seinen Kunden die bestmögliche Lösung zu bieten und das Bewusstsein für Schadensverhütung zu schärfen.

Herr Wildner, können Sie uns mehr über Ihre tägliche Arbeit erzählen?

Porträt von Niels Wildner

Unser Hauptaugenmerk bei TCI liegt auf der Reduzierung von Transportschäden und der Sensibilisierung für den Transport empfindlicher Waren. Kunden kommen in der Regel zu uns, wenn bereits Transportschäden aufgetreten sind. Gemeinsam analysieren wir den Bedarf der Schadenserkennung und finden eine Lösung, die zum Projekt unserer Kunden passt.

Am meisten Spaß an meinem Job macht mir, dass er sehr abwechslungsreich ist. Kein Tag ist wie der andere. Das heißt, ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu. Schlüsselkompetenzen für meine Arbeit sind dabei Marktkenntnis und die Fähigkeit, die Situation meiner Kunden zu verstehen. Unterschiedliche Anforderungen erfordern kreative Lösungen, weshalb ich mich persönlich als "kreativen Problemlöser" bezeichnen würde.

Sie arbeiten bereits mehr als 20 Jahre in diesem Bereich. Wie hat sich die Arbeitsweise in der Logistik in den letzten Jahren verändert?

Früher transportierte man lediglich Waren von A nach B. Es gab nicht so viel Verkehr und die Routen waren stets die selben. Doch im Zuge der Globalisierung und Digitalisierung haben sich auch die Handelsstrukturen verändert. Weltweit finden sie potenzielle Handelspartner, das Handelsvolumen steigt täglich und die Zollabwicklung und Datenblätter sind digital.

"Transportwege müssen effizienter genutzt werden. Ein LKW-Fahrer, zum Beispiel, muss flexibler sein."

Niels Wildner | Vertriebsleiter TCI

Sie haben bereits einige Veränderungen erwähnt. Was sind Ihrer Meinung nach jüngste Entwicklungen in der Logistik?

Luftaufnahme von Lkws auf der Autobahn

Auf jeden Fall Just-in-time-Lieferung. Online-Händler haben es vorgemacht, egal ob Lieferung am nächsten Tag oder die Verfolgung des Lieferstatus. Alles muss so schnell wie möglich transportiert werden. Der Verbraucher erwartet diesen Service, was ich vollkommen nachvollziehen kann.

Die Herausforderung dabei ist Zeitmanagement. Da die Lieferzeiten knapp bemessen sind, gibt es kaum Puffer für Staus oder schwierige Wetterbedingungen, wie z.B. Schnee. Doch wie wir alle wissen, sind diese Dinge Realität und Logistiker müssen sich täglich damit auseinandersetzen.

Danke für diesen ersten Einblick in die zukünftige Logistik. Wir wird die Digitalisierung Ihrer Meinung nach das Gesicht der Logistik weiterhin verändern?

Digitalisierung passiert nebenbei. Wie das vorherige Beispiel gezeigt hat, werden in Zukunft Systeme selbstständig miteinander kommunizieren, um die bestmöglichen Routen zu identifizieren und diese automatisch zu generieren.

Es ist auch absehbar, dass der Verkehr in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird, was zu höheren Umweltbelastungen führen wird. Wie in allen Bereich, die abhängig sind von Mobilität, müssen auch in der Logistik neue Technologien in die Fahrzeuge integriert werden. Grüne Logistik wird in Zukunft ein großes Thema sein.

Der stetig wachsende Warenfluss muss abgebildet und gesteuert werden. Wir werden die gesammelten Daten auswerten müssen, um Prozesse zu optimieren und zu verwalten. Darüber hinaus wird das Internet der Dinge unsere Arbeitsweise verändern und uns helfen, mit der gesteigerten Warenmenge umzugehen.

"Es geht in erster Linie nicht um Überwachung, sondern vor allem darum, ein Bewusstsein zu schaffen."

Niels Wildner | Vertriebsleiter TCI

Sie sprachen bereits kurz das Thema IoT an. Wie wir das Internet der Dinge Ihrer Meinung nach die Logistiker bei Ihrer täglichen Arbeit unterstützen?

Logistikflugzeug wird beladen

In Zukunft müssen wir sofort handeln und agieren können. Das IoT gibt uns die Möglichkeit dazu. Oft erscheint es zunächst recht abstrakt, aber das Internet der Dinge sind lediglich Objekte, die miteinander kommunizieren.

Stellen Sie sich vor, Sie transportieren etwas mit dem Flugzeug, aber das Flugzeug merkt unterwegs, dass es ein Ersatzteil benötigt, bevor es den nächsten Transportauftrag ausführen kann. Daraufhin meldet das Flugzeug dem Zielort sofort, welches Ersatzteil es braucht und noch vor der Ankunft des Flugzeugs ist dieses da. Das spart viel Zeit und kann auch einen Wettbewerbsvorteil für produzierende Unternehmen bedeuten.

Im Allgemeinen ermöglicht die Datenüberwachung, wie im Falle des Flugzeugs, sofortige Benachrichtigungen, wenn etwas nicht wie erwartet funktioniert. Es ermöglicht uns, uns selbst zu fragen "Bin ich noch auf Kurs?". Zudem spart es Zeit und bei Bedarf können Anpassungen vorgenommen werden. Der neue Bosch Transport Data Logger Freight Guard beispielsweise erfüllt diese Anforderungen und ermöglicht die Echtzeitverfolgung von Transporten per LKW, Bahn, Schiff oder Flugzeug.

Dabei geht es in erster Linie nicht um Überwachung, sondern darum ein Bewusstsein zu schaffen. Um die gleiche Qualität der Ware bei ihrer Ankunft zu gewährleisten, muss sich jede Partei darüber im Klaren sein, dass zerbrechliche Güter transportiert werden, auch wenn der Zeitrahmen für die Lieferung kurz ist. Gemeinsam müssen wir dieses Bewusstsein schärfen, um das beste Ergebnis für unsere Kunden zu erzielen. Schon heute wächst dieses Bewusstsein stetig.

Zu guter Letzt: wenn Sie sich eine Lösung für Logistik der Zukunft wünschen könnten, was wäre das?

Wir sollten nicht vergessen, dass es letztendlich Menschen sind, die die Arbeit verrichten und dass sie noch Spaß daran haben sollten. Mein Wunsch für die Zukunft ist, dass die digitale und die analoge Welt eine Symbiose eingehen.

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