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Bosch Connected Devices and Solutions
Case Study

Guided Parking mit Parksensorik in der Smart City

Bosch-Parksensoren verkürzen die Parkplatzsuche und reduzieren Emissionen

Bis zu 20 Minuten nimmt die Suche nach einem freien Parkplatz in Großstädten in Anspruch. 20 Minuten, die für überlastete Straßen und erhöhte Feinstaub- und CO2-Emissionen verantwortlich sind. 20 Minuten, die das Nervenkostüm von Bewohnern wie Besuchern gewaltig strapazieren. 20 Minuten, die durch Einsatz von Parksensorik und darauf aufbauenden Parkleitsystemen drastisch reduziert werden. Das Problem sind vielerorts nicht fehlende Parkplätze, sondern die ungleichmäßige und somit mangelnde Auslastung vorhandener Parkplätze. Abhilfe versprechen dynamische Parkleitsysteme, die den Parksuchverkehr gleichmäßig auf Parkhäuser, Tiefgaragen und Parkplätze verteilen. Doch woher bezieht ein dynamisches Parkleitsystem seine Informationen? Während sich bei Parkhäusern und Parkplätzen, die mit Schranken ausgestattet sind, die Zahl der freien und belegten Plätze exakt erfassen lässt, gestaltet sich die Situation bei kostenlosen Parkplätzen am Straßenrand und offenen Sammelparkflächen deutlich schwieriger.

frau nutzt guided parking

Freie Parkplätze in Echtzeit

Parksensorik bildet die Antwort auf diese Herausforderung. Dazu wird auf jedem einzelnen Parkplatz ein Sensor angebracht. In einem etwa Unterteller-großen Gehäuse steckt eine intelligente Elektronik, die mehrmals pro Minute überprüft, ob der jeweilige Platz von einem Auto belegt ist oder nicht. Da jeder Parkvorgang von dem Parkplatzsensor (engl. Parking Lot Sensor) direkt erfasst wird, ist die tatsächliche Auslastung der Parkplätze, die Parkdauer und auch die Geschwindigkeit, mit der sich die Plätze füllen bekannt. Das Ergebnis wird drahtlos über ein stadtweites Funknetzwerk (LoRaWAN) an eine zentrale Instanz zur Steuerung der Verkehrsströme übermittelt.

Parksensoren reduzieren Parksuchverkehr

Das Wissen um die Auslastung von Parkplätzen schafft die Basis für intelligente Parkleitsysteme, die den Parksuchverkehr über interaktive Schilder, Navigationsgeräte oder Apps steuern und damit reduzieren. Moderne Parkleitsysteme greifen dabei nicht nur kontinuierlich auf die von den Parkplatzsensoren ermittelte tatsächliche Auslastung zurück, sondern erstellen auf Basis von statistischen Daten auch Prognosen über die zukünftige Entwicklung. Damit lassen sich Verkehrsströme beispielsweise bereits vor Beginn der Rush Hour oder bei Großveranstaltungen großflächig lenken. Die verkürzte Parkplatzsuche vermeidet nicht nur Staus, sondern vermeidet auch Frustration bei Anwohnern und Besuchern, was letztlich etwa auch dem innenstädtischen Handel zu Gute kommt.

Nachhaltiger Umwelt- und Klimaschutz dank Parksensoren

parkplatz mit vielen grünen bäumen

Bis zu 30 Prozent weniger CO2-, Lärm- und Feinstaubemissionen durch einen reduzierten Parksuchverkehr, weniger versiegelte Flächen durch eine bessere Auslastung vorhandener Parkplätze und den damit einhergehenden Verzicht auf Neubauprojekte, intelligent gelenkte Verkehrsströme, mehr Möglichkeiten für einen besser vernetzten öffentlichen Nahverkehr: Guided Parking-Lösungen –auf Basis des Bosch Parking Lot Sensors – überzeugen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch. Der Einsatz von Parksensoren legt damit die Grundlage für eine Verbesserung der Aufenthalts- und Lebensqualität in der Stadt, wie sie von Bürgerinitiativen und Stadtteilgruppen zunehmend eingefordert wird.

Transparente Planung mit Parksensorik

guided parking

Parksensoren schaffen eine belastbare Datenbasis für die Stadt- und Verkehrsplanung. Politische Gremien müssen nicht mehr nach dem Bauchgefühl entscheiden, sondern können sich auf Fakten beziehen. Gerade beim oft hochemotional diskutierten Thema Verkehr ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Parksensoren ermöglichen dabei nicht nur eine Momentaufnahme wie bei manuellen Verkehrszählungen, sondern statistische Daten über frei wählbare Zeiträume. Dazu zählen neben der Auslastung der Parkplätze auch die Zahl der Parkvorgänge sowie deren Dauer. Planer erkennen so auf einen Blick, ob Stellplätze eher von Kurz- oder Langzeitparkern genutzt werden. Übrigens: Planer und Kommunen behalten bei Bosch die volle Hoheit über die gewonnenen Daten. Im Gegensatz zu anderen Anbietern fallen auch keine Lizenz- oder Nutzungsgebühren für die Parksensorik an. Erfahrungen von Verkehrsplanern zeigen, dass sich die Investition in Guided Parking-Lösungen schnell rechnet. Durch den Einsatz von Parksensoren und eine optimierte Auslastung bereits vorhandener Parkplätze kann auf den kostspieligen Neubau von Parkplätzen, Tiefgaragen und Parkhäusern verzichtet werden.

Parkplatzsensoren in der Praxis: Überzeugende Pilotprojekte

Stadt- und Verkehrsplaner müssen vielfach echte Überzeugungsarbeit bei der Einführung neuer Technologien leisten. Bosch hat daher zusammen mit dem IoT-Integrator Zenner ein Demokit entwickelt, das zehn Parkplatzsensoren samt Zubehör beinhaltet. Damit lassen sich Prototypen in kurzer Zeit aufbauen, um die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit der Parksensoren kommunalen und auch gewerblichen Entscheidern live zu demonstrieren. Darüber hinaus leistet Bosch Planern vielfältige Unterstützung, die alle Projektphasen von der Planung über die Implementierung bis hin zu Montage und Betrieb der Parksensoren abdeckt.

Parksensorik eröffnet großes Potenzial

Guided Parking-Lösungen bilden einen idealen Einstieg in die Smart City, da sie sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile miteinander kombinieren. Der Einsatz ist dabei nicht auf die öffentliche Hand beschränkt: Die Einbeziehung privater Betreiber von Parkflächen und Parkhäusern ist dank des offenen Ansatzes von Bosch ebenso möglich wie die öffentliche Nutzung von Firmenparkplätzen am Abend und Wochenende. Guided Parking-Lösungen sollten dabei stets als ein Teil eines ganzheitlichen Mobilitätskonzeptes gesehen werden. Werden beispielsweise kostenlose Park-and-Ride-Parkplätze am Stadtrand mit Parksensoren ausgerüstet, lassen sich die Busse und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs dynamisch steuern, um lange Wartezeiten und überfüllte Fahrzeuge oder sogar Leerfahrten zu vermeiden. Davon profitiert die Attraktivität des Nahverkehrs und letztlich auch die der gesamten Stadt.

parking lot sensor
Parking Lot Sensor (PLS) von Bosch

Erfahren Sie mehr über den Parking Lot Sensor

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